Unser Einkaufsverhalten bei Lebensmitteln hat sich in den letzten 10 Jahren exponentiell verändert. Wir können alles – vom Wocheneinkauf bis hin zu unserem Lieblingsessen beim Chinesen – bestellen und direkt auf unseren Küchentisch liefern lassen, oft innerhalb von einer Stunde. Deshalb wird der weltweite Markt für Lebensmittel-Lieferdienste inzwischen auf mehr als 150 Milliarden US-Dollar geschätzt. Mit mehr als 663 Millionen ausgelieferten Bestellungen im ersten Quartal 2021 schneidet sich Delivery Hero ein großes Stück von diesem Kuchen ab.
Der in Berlin ansässige Online-Lieferdienst für Lebensmittel ist über lokale Marken in rund 50 Ländern auf vier Kontinenten tätig. Lebensmittel bilden zwar nach wie vor sein Kerngeschäft, das Unternehmen verfolgt jedoch das Ziel, alles – von Blumen bis hin zu Medikamenten – direkt an die Haustür seiner Kunden zu liefern.
„Wir sind die Experten, wenn es darum geht, Lebensmittel und andere Waren des täglichen Bedarfs direkt zu Ihnen nach Hause zu liefern. Von der Konkurrenz unterscheidet uns das Wachstumsmodell“, erklärt Kaja Mueller, Director of Employee Identity and Governance bei Delivery Hero. „Wir wachsen massiv, hauptsächlich durch Akquisitionen.“ 2021 hat Delivery Hero u. a. Hugo (eine Mobilgeräte-App, die Lebensmittellieferungen und Quick Commerce-Branchen in Mittelamerika und der Karibik abdeckt) sowie die Woowa Brothers Corp. (Südkoreas größte Online-Plattform für Lebensmittellieferungen) übernommen.
Delivery Hero betreibt nicht nur eine rasant expandierende globale Lieferplattform, die Restaurants und Geschäfte mit Käufern auf der ganzen Welt verbindet, sondern auch sogenannte „Geisterküchen“, in denen das Unternehmen Lebensmittel zubereitet, die unter verschiedenen Marken verkauft werden. Damit alle diese Aktivitäten auch „wie von Geisterhand“ laufen, wandte sich Delivery Hero an Okta.
Suche nach einer schnellen, intuitiven Lösung
Vor Okta hatte die von Delivery Hero eingesetzte Lösung für Identitäts- und Zugriffsmanagement eine schlechte Benutzeroberfläche, die nicht intuitiv zu bedienen war. Auch die Wartung war kostspielig. Wenn Benutzer für das System gesperrt wurden, musste ein einziger Helpdesk-Mitarbeiter in Berlin jeden einzelnen Benutzer wieder freischalten – ein mühsamer und zeitaufwändiger Prozess, vor allem wenn die Tickets von Personen außerhalb der europäischen Zeitzone geöffnet wurden.
Delivery Hero wusste, dass es mit einer fortschrittlicheren Lösung für das Identitäts- und Zugriffsmanagement viel effizienter arbeiten könnte, und prüfte seine Optionen. Schließlich erklärte das Unternehmen Okta zum Sieger. „Wir haben uns für Okta entschieden, weil es die flexibelste, vertrauenswürdigste und sicherste Lösung ist. Unser Proof of Concept (POC) im Rahmen des Auswahlverfahrens hat ergeben, dass Okta das am einfachsten zu installierende Produkt ist“, erklärt Izabela Tyszka, Manager, EIGA Product & Operations bei Delivery Hero.
Wie im POC vorhergesagt, erwies sich die Migration zu Okta Workforce Identity Cloud als unglaublich reibungslos. „Es war wirklich ein Kinderspiel“, sagt Tyszka. „Eine wirklich angenehme Erfahrung. Wir wurden von Okta hervorragend unterstützt. Einen Monat nach der Vertragsunterzeichnung gingen 25.000 Personen bei uns live.“
Einfache Anwendungsintegration mit Onboarding von 193 Anwendungen durch Okta SSO
Tyszka konnte nicht glauben, wie schnell die Okta-Lösung alle Anwendungen von Delivery Hero integrierte. „Wir haben Okta im September 2020 eingeführt und es hat unseren SSO-Onboarding-Prozess wirklich vereinfacht.“
Sicherheit war ein wichtiger Faktor für Delivery Hero. Das Ponemon Institute schätzt die durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung auf 3,8 Millionen Euro und ihre Wahrscheinlichkeit auf 14 %, wenn der Schutz durch Okta fehlt. Mit der SSO-Lösung von Okta sinkt diese Wahrscheinlichkeit deutlich. Seit Delivery Hero im vergangenen Jahr in den DAX 30 aufgestiegen ist, sorgt die Partnerschaft mit Okta auch dafür, dass das Unternehmen alle notwendigen Sicherheits- und Governance-Vorschriften einhält.
Inzwischen werden 193 Anwendungen von Delivery Hero mit Okta Single Sign-On gesichert, d. h., Benutzer können mit nur einem Passwort auf alle Anwendungen und Teile der Delivery Hero-Plattform zugreifen, für die sie autorisiert sind. Das spart nicht nur Zeit, sondern schützt auch alle Delivery Hero-Systeme vor Datendiebstahl und Account-Hacking und ermöglicht gleichzeitig den Fernzugriff.
Okta bietet mehr als Sicherheit
Ein Argument für Okta war die Sicherheit. Laut Mueller überzeugte Delivery Hero aber auch die Möglichkeit, Mitarbeitern lästige manuelle Arbeiten abzunehmen und diese zu automatisieren. Vor der Einführung von Okta kam es auch bei Delivery Hero zu Ausfällen – in der Regel zweimal pro Jahr. Diese dauerten jeweils bis zu drei Stunden und ließen die Produktivität sinken. Wenn von diesen insgesamt sechs Stunden Ausfallzeit nur 10 % der 52.000 Mitarbeiter im Unternehmens betroffen sind, entstehen dem Unternehmen jährlich Kosten in Höhe von bis zu 274.000 Euro (basierend auf dem europäischen Durchschnittslohn).
„Mit Okta haben wir jetzt viel bessere User Experiences“, fügt Mueller hinzu.
Delivery Hero hat inzwischen alle 52.000 Mitarbeiter weltweit in Okta integriert. „Mit Okta kommen wir unserem Ziel näher, alle Teams weltweit zu einem zentralen Team zu vereinen, das einfach, sicher und automatisiert auf die Teile unserer Plattform zugreifen kann, für die es autorisiert ist“, sagt Mueller.
Ein weiteres Argument für die Partnerschaft zwischen Delivery Hero und Okta war der exzellente Kundenservice. So konnte Delivery Hero die Okta-Installation nur einen Monat nach Unterzeichnung des ersten Vertrags in Betrieb nehmen. Darüber hinaus kann Delivery Hero die Vorteile neuer Okta-Funktionen nutzen, sobald diese veröffentlicht werden.
„In der Regel sind wir die ersten Kunden, die Okta nach bestimmten Funktionen fragen, und der Support geht sehr schnell auf unsere Bedürfnisse ein“, sagt Tyszka. „Das ist unserer Erfahrung nach etwas sehr Ungewöhnliches und wir schätzen dieses Engagement sehr. Thomas, unser Customer Success Manager bei Okta, will nicht einfach nur Umsatz für Okta machen, sondern immer die besten Lösungen für uns finden. Das findet man nicht sehr oft.“